FAQ - Häufig gestellte Fragen

Unsere FAQ gibt Ihnen Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema Holzbau. Wenn Sie noch weitere Fragen zu uns oder unserem Leistungsangebot haben, fragen Sie uns einfach.

Welche Holzarten sind geeignet?
Fichte, Tanne, Lärche, Douglasie, Red Cedar und Eiche. Der Verwendungszweck trifft eine Vorauswahl, dann entscheidet der Geldbeutel.

Was bedeutet nachhaltiges Bauen?
Von der Planung über die Errichtung eines Gebäudes bis hin zu seinem Abriss und seiner gefahrlosen Rückführung in den natürlichen Stoffkreislauf soll das Bauwerk so wenig wie möglich Energie und Ressourcen verbrauchen. Und dabei deutlich länger halten als bisherige Konstruktionen. Das ist ökonomisch und ökologisch sinnvoll.

Brennen Holzhäuser schneller?
Nein. Denn wenn es brennt, brennt es. Entscheidend ist die Feuerwiderstandsdauer der einzelnen Bauteile und der gesamten Konstruktion. Hierzu gibt es entsprechend bewährte, eindeutige und strenge Vorschriften und Richtlinien. Das wichtigste für Sie ist, das Sie heil heraus kommen.

Wie oft muss ich streichen?
Je nach Bewitterung alle 4 - 8 Jahre bei deckenden, diffusionsoffenen, wasserlöslichen Lacken auf Acrylbasis. Sie haben damit auch die Möglichkeit, die Farbe zu wechseln und/oder beschädigte Oberflächen zu reparieren - ohne sichtbare Spuren zu hinterlassen. Bei offenporigen, ventilierenden Lasuren können Sie ähnliche Zeiträume annehmen. Sie können aber auch - bei richtig angewandtem "konstruktivem" Holzschutz - die Oberflächen verwittern lassen, eine natürliche Patina und Vergrauung bilden lassen. Durch UV-Strahlung wird auf den ersten zwei, drei Millimetern Lignin abgebaut (phenolisches Makromolekül aus verschiedenen Monomerbausteinen, ein fester, farbloser Stoff, der in die pflanzliche Zellwand eingelagert wird und dadurch die Verholzung der Zelle bewirkt). Das darunter liegende Holz ist fest und dauerhaft geschützt. Für viele Jahrzehnte.

Wie lange hält das denn?
Wenn die richtigen Materialien richtig verbaut und die Konstruktionen vernünftig geplant sind, halten Holzbauten deutlich länger, als es unsere Kinder und Kindeskinder noch erleben werden. Vernünftige Pflege natürlich vorausgesetzt.

Was ist konstruktiver Holzschutz?
Die Art und Weise wie das Holz verbaut wird. Im Außen- wie im Innenbereich. Für bewitterte Flächen gilt: es darf kein Wasser stehen bleiben. Egal wo. Also muss man Tropfkanten ausbilden durch Unterschneiden der Hölzer, z. B. von Fassadenkanten. Wenn Sie die Dachüberstände an der Traufe und am Giebel ausbilden, schützen Sie Ihr Haus vor Witterungseinflüssen. Die Pfosten/Stützen von Holzkonstruktionen sind generell mindestens 15 cm über dem Erdboden zu verankern. Die Verwendung von kammergetrockneten Brettschicht- und Konstruktionsvollhölzern im Innenbereich erspart chemischen Holzschutz (bedenkliche Imprägniersalze). Thermobehandeltes Nadelholz ist im Vergleich zu normal- oder kammergetrocknetem Bauholz noch härter, fester und langlebiger.

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